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Der ländliche Komplex des Hofes Viticcio erhebt sich in sonniger
lagen auf einer sanfter Anhöhe, die die Weinberge in Hanglage überblickt.
Oberhalb von Greve, zwischen Florenz und Siena, liegt Viticcio im Herzen
des Chianti Classico.
Die Geschichte Viticcios ist in Wirklichkeit die Geschichte der Familie
Landini, die in den frühen 60er Jahren Besitzer des Hofes wurde.
Der Begründer Lucio war Ingenieur doch ebenso ein Mann mit starker
Verbindung zum Gebiet und den Produkten des Chianti Classico. Zusammen
mit seiner Frau Franca schlug er zum Zeitpunkt einer schwerenWirtschaftskrise
einen neuen Weg ein, indem er den Blick nach vorn richtete und sich auf
den Export konzentrierte. So führten sie von Anfang an eine sorgfältige
Arbeitsweise mit dem Ziel der Herstellung eines Chiantiweines höchster
Qualität, so wie er sein soll, um einem sachverständigen Kundenstamm
gerecht zu werden.
Heute wird Viticcio vom aktuellen Besitzer Alessandro Landini geleitet
der den vom Vater begonnenen Weg weiterführt. Er hat sich in der
neuen Klasse der Winzer einen Namen gemacht durch die Zusammenfassung
zweier bedeutender Punkte: der Leidenschaft für Weinbau und Önologie
und der Kompetenz in der Ausübung des Managerberufs. Es ist kein
Zufall, dass Alessandro den Doktortitel in Wirtschaft macht und sich anschließend
der Führung seines Betriebes widmet, was für ihn zu einer wahren
Lebensphilosophie wird.
Mit einer Fläche von mehr als 30 ha spezialisierter Weinberge hat
Viticcio mit der Zeit eine stete Wandlung erfahren. Vieles ist getan worden,
um den aktuellen Zustand zu erreichen. Die Weinberge sind umstrukturiert
(gemäß Produktionsbestimmungen für DOC und DOCG-Weine)
sowie verändert worden (durch zunehmend verschiedene Weinreben) und
die Weinkeller sind auf den Stand der modernsten Technologie gebracht
worden. Schon seit 1985 gehört der Gebrauch von Barriquefässern
zur Weinkellerei, die auf kompetente und diskrete Weise zum Einsatz kommen:
ohne Übertreibung von Vanille und Gewürzen die aus dem Holz
stammen. Ferner sind neue Anbauformen hiesiger sowie nicht einheimischer
Trauben erprobt und erworben worden. Die Ergebnisse dieser Experimente
sind die im allgemeinen klar umrissenen, sogenannten Supertuscans, die
Tafelweine (IGT MONILE
und PRUNAIO),
welche sich auf dem Weltmarkt durchsetzen und großen Erfolg erzielen
konnten.
1964 fand die erste Lese mit einer Produktionsmenge von weniger als 20.000
Flaschen statt; die aktuelle Produktion beläuft sich auf ca. 200.000
Flaschen, die in Europa, Nordamerika und Japan verkauft werden und von
höchster Qualität zeugen.
Trotz dieser Entwicklung wird das Unternehmen immer noch als Familienbetrieb
geführt, dem sich mit ihrer belebenden Art fünf schöne,
nette Frauen verschrieben haben (die Mutter, die Ehefrau und drei Töchter).
Sie waren Namenspaten für einige der Produkte sowie für die
neuen Ferienwohnungen.
Ein Betrieb, der den Respekt für Tradition mit fortschrittlicher
Technologie auf harmonische und zugleich ernsthafte Weise vereint und
dabei ebenso den Umweltaspekt im Auge behält.
Nach Vereinbarung kann man die Weinkeller besichtigen und die Produkte
der Fattoria kosten. Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag 9-12
und 14-17 Uhr; Samstag und Sonntag nach Absprache. Info und Reservierung unter +39 055 854210.
In den ansprechenden Verkaufsräumen können unsere Kunden,
Touristen und Reisende Wein kaufen oder ein T-Shirt, einen Hut oder eine
praktische Schürze sowie viele andere Artikel, die mit unserem Logo
versehen sind, auswählen. |